INTERHOGA Gesellschaft zur Förderung des
Deutschen Hotel- und Gaststättengewerbes mbH


Am Weidendamm 1 A, 10117 Berlin
Fon 030/5900 99 850, Fax 030/5900 99 851
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Antragstellung und Abwicklung

Jungunternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten, die einen Förderzuschuss für eine Unternehmensberatung beantragen möchten, müssen vor Antragstellung ein kostenloses Informationsgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner ihrer Wahl führen.

Bestandsunternehmen ist es freigestellt, ob sie ein Informationsgespräch führen.

Die Liste der Regionalpartner der INTERHOGA finden Sie HIER.

Zwischen Gespräch und Antragstellung dürfen nicht mehr als drei Monate liegen. Die Antragstellung erfolgt über das Onlineportal des BAFA.

Die Angabe der Wirtschaftszweigklassifikation entnehmen sie bitte der Kurzanleitung HIER und der Gliederung des Statistischen Bundesamtes HIER.

Auszug aus der Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 Abschnitt I – Gastgewerbe:

5510Hotels, Gasthöfe, Pensionen
5520Erholungs- und Ferienheime, Ferienzentren, Ferienhäuser und -wohnungen, Jugendherbergen und Hütten
5530Campingplätze
5590Sonstige Beherbergungsstätten
5610Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés, Eissalons u.A.
5621Event-Caterer
5629Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen
5630Schankwirtschaften, Diskotheken und Tanzlokale, Bars, Vergnügungslokale, sonstige getränkegeprägte Gastronomie

Die Leitstelle INTERHOGA prüft den Antrag und informiert den Antragstellenden über das Ergebnis. Erst nach Erhalt dieses Informationsschreibens darf mit der Beratung begonnen und ein Beratungsvertrag unterschrieben werden. Bei vorzeitigem Beratungsbeginn ist die Förderung ausgeschlossen.

Spätestens 6 Monate nach Erhalt des Informationsschreibens muss der Leitstelle der Verwendungsnachweis ebenfalls über das Onlineportal des BAFA eingereicht werden. Zum Verwendungsnachweis gehören folgende Unterlagen:

  • ausgefülltes und vom Antragstellenden und Berater unterschriebenes Verwendungsnachweisformular
  • vom Antragstellenden ausgefülltes und unterschriebenes Formular zur De-minimis- und zur EU-KMU-Erklärung,
  • Bestätigungsschreiben des regionalen Ansprechpartners über die Führung des Informationsgesprächs (nur bei Jungunternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten),
  • Beratungsbericht des Beraters,
  • Rechnung des Beratungsunternehmens und
  • der Originalkontoauszug des Antragstellers über die Zahlung des Honorars bzw. des Eigenanteils. Das Verwendungsnachweisformular sowie das Formular zur De-minimis- und zur EU-KMU-Erklärung werden auf der Plattform zur Verfügung gestellt. Diese müssen zusammen mit den weiteren oben genannten Nachweisen hochgeladen werden.

Der Antragsteller muss mindestens die Zahlung seines Eigenanteils nachweisen. Der Eigenanteil ist die Differenz zwischen den förderfähigen Beratungskosten und dem zu erwartenden Förderzuschuss. Weitere Informationen zur Zahlung und dem Zahlungsnachweis finden Sie HIER.

Die INTERHOGA als Leitstelle prüft die vorgelegten Unterlagen und leitet diese an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zur Entscheidung weiter. Die Bewilligung und Auszahlung des Zuschusses erfolgt nach abschließender Prüfung durch das BAFA. Der Zuschuss wird als De-minimis-Beihilfe gewährt.